Session Manager: Konzept 1
Session Manager dient zur Verwaltung der Datenbank-Sitzungen. Benutzer mit DBA-Berechtigung können Einsicht in die Grundinformationen zu allen angeschlossenen Datenbank-Sitzungen erhalten, zum Beispiel Sitzungs-ID, Benutzername, Status, Rechnername und Programmname.
Zu den weiteren detaillierten Informationen, die mit Hilfe von Session Manager verfügbar werden, gehören SQL-Anweisungen und Sperren in der Sitzung.
Eine Sitzung entspricht einer bestimmten Verbindung eines Benutzers zu einer Oracle-Instance über einen Benutzer-Prozeß. Eine Sitzung dauert vom Zeitpunkt des Verbindungsaufbaus bis zum Verbindungsabbau oder dem Beenden der Datenbank-Anwendung durch den Benutzer.
SID ist die Abkürzung von Sitzungs-Identifikator.
Der Status kann "Belegt" oder "Leerlauf" sein. Wenn gerade eine SQL-Anweisung verarbeitet wird, lautet der Status "Belegt".
Eine SQL-Anweisung stellt ein bestimmtes Exemplar eines gültigen SQL-Befehls dar. Eine Anweisung besteht zum Teil aus für SQL reservierten Wörtern, die eine bestimmte Bedeutung haben und nicht für andere Zwecke verwendet werden können. Alle an den Informationen in einer Oracle-Datenbank vorgenommenen Vorgänge führen SQL-Anweisungen aus.
Oracle verwendet Sperren zur Steuerung von gleichzeitigem Zugriff auf Daten. Sperren stellen Mechanismen dar, mit denen schädliche Interaktionen zwischen Benutzern, die auf Oracle-Daten zugreifen, verhindert werden sollen. Mit Hilfe von Sperren soll die Konsistenz und die Integrität in der Datenbank gewährleistet werden. Eine Beschreibung der Sperrtypen finden Sie im Abschnitt Session Manager: Konzept 2: Sperren in dieser Dokumentation.